Bisher haben sich bereits über 60 Crews zur aktuellen Ausgabe des ehrwürdigen Aaseepokals des SCM gemeldet. Weitere Crews aus dem In-und Ausland werden zur beliebten Piratenregatta erwartet. Für die Seglerinnen und Segler geht es dabei um ernsthaftes Regattasegeln auf dem nicht einfach zu segelnden Aasee, aber immer ist es auch eine Art Saison-Abschlussparty der Piratenklasse.

Foto: SCM – Der vergangenen Aaseepokal war geprägt von flauen und schwierigen Windverhältnissen. Dennoch gab es auch 2019 wieder viele Anmeldungen

Da nun selbst bei bestem Willen der Aasee nicht 60 oder 80 Boote auf einmal zu einer Regatta fasst, wird in vier Gruppen gesegelt, so das jeweils nur gut die Hälfte aller Boote auf den Wasser sind, was auch schon genug ist, wie der SCM Club Vorsitzenden Andreas Rütter erläutert. Eine Reihe von Crew´s teilt sich ein Boot und wechselt nach den Läufen nur das Großsegel mit der Nummer oder überklebt die Segelnummer. So können Zuschauer bei, hoffentlich gutem Wetter, nicht nur spannende Läufe, sondern auch hektische Segel- und Crewwechsel zwischen den Regatten beobachten. Erster Start ist Samstag 13.15 Uhr in der Segelarena am SCM. Zuschauer sind herzlich eingeladen sich das Spektakel bei einem Aasee Rundgang oder einem Kaffee anzusehen.

Neben den Crews der heimischen Vereine kommen Mannschaften aus ganz Deutschland und den umliegenden Segelnationen zur wohl größten deutschen Regatta der zwar alten (schon 1938 als Jugendboot konstruiert), aber immer noch sehr beliebten, Piratenklasse nach Münster. Auch eine Reihe von ehemaligen Aaseepokal Siegern, Deutschen- und Europameistern werden an den Start gehen, denn es geht nicht nur um den Spaß, sondern auch um die letzten Ranglistenpunkte des Jahres. Hoffentlich bleibt der aus den 50ziger Jahren stammende Aaseeepokal des SCM in seinem Heimatrevier, den im letzten Jahr SCM Altmeister Carsten Wiegel für seinen Heimatclub gewann.

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