Die gut 120 Segler und Seglerinnen und ihre rund 30 Begleiter, die am vergangenen Wochenende um den altehrwürdigen Aaseepokal des Segel Club Münster (SCM) gekämpft haben, sind vor allem eines geworden: Nass! Nicht weil es so stürmisch gewesen wäre, sondern weil es so viel geregnet hat wie seit Jahren nicht mehr bei dieser Regatta. Und so gab es auf dem Siegerpodium statt wie sonst sechs Seglerinnen und Segler, dieses Mal zehn Sieger/innen. Siegercrews wurden Svenja Thoroe(SYS)/ Femke Gosch (SVB) auf Platz 1 zusammen mit dem mehrfachen Aaseepokal Gewinner Karsten Bredt(HYC) /Falko Ronnebaum (SCC).

Foto: SCM – Drangvolle Enge auf den Siegerpodest und zumindest am ersten Tag vier gute Läufe auf den proppenvollen Aasee

War das Wetter am Samstag noch annehmbar mit gutem Wind und nur mit gelegentlichen Regenschauern durchsetzt, so gab es am Sonntag nur Regen, aber überhaupt keinen Wind. Klar, es gibt die alte Seglerweisheit: Kommt erst der Wind (Sa Nachmittag) und dann der Regen, so dann kannst Du dich ruhig schlafen legen. Und genauso kam es auch.

Weil bei den vielen Crews das Feld in vier Gruppen geteilt werden musste – für alle gleichzeitig am Start ist der Aasee zu klein –  ist es nötig, das mindestens sechs Läufe gefahren werden. Nur so ist jede Crew gegen jede andere Crew angetreten. Da der Aasee aber nur am Samstag segelbar war und nur vier Läufe von Wettfahrtleiter Jules Tronquet gestartet werden konnten, gab es am Ende einige Crews mit gleicher Punktzahl und somit Zwei 1., zwei 2. Und eine dritte Crewund so weiter. Siegercrews wurden somit Svenja Thoroe (SYS)/Femke Gosch SVB zusammen mit dem mehrfachen Gewinner Karsten Bredt(HYC) /Falko Ronnebaum (SCC) von den zweiten Carsten Wiegel / Thorsten Krug (SCM)  und Tobias Call/Nick Houben vom ABC. Dritte wurden Mats Fritsche (ABC)/Frida Meltzner (BSC)

Wo am ersten Tag, sowohl auf dem Wasser als auch bei der grandiosen Piratenfete im Clubhaus, noch alles wunderbar geklappt hat, gab es am Sonntag nur eines – Regen und noch mehr Regen.

Wettfahrtleiter Jules Tronquet hat zig-Mal das Wetter geprüft und in den nassen aber windlosen Himmel geblickt, bevor er gegen Mittag mangels Wind endgültig die Traditionsregatta für beendet erklärte.  Dann folgte in einer kleinen Regenpause die Sieger-ehrung auf dem völlig überfüllten Siegerpodest! Anschließend ging es – wieder im Schüttregen – an das Einpacken der Boote und der Heimweg der Gäste und den Rückbau des SCM Clubhauses, das ja an dem Wochenende viele Gäste beherbergt hatte.

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