Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung fühlen sich zwei Drittel der jungen Menschen gerade einsam. Die Corona-Pandemie bedeutet für sie nicht selten soziale Isolation und eine eingeschränkte Bewegungs- und Aktivitätsfreiheit.

Der Akademische Ruder-Club zu Münster nutzt daher jede Möglichkeit, die sinnvoll erscheint und durch die Corona-Schutz-Verordnung zulässig ist, um hier zu helfen.

So können derzeit in Münster bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen.

Eine Gruppe kann dabei durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden. Leider ist dies nicht jedem bekannt, so dass es durch besorgte Bürger durchaus Nachfragern gab. Doch, – es geht!

In ständiger Abstimmung mit dem Vorstand hat die Jugendabteilung das Ferienangebot „Osterhits für Kids“ und jetzt auch das „Kindertrainingslager der ARC-Kinder“  realisiert. Und wieder waren sie sehr kreativ: insbesondere Christian Schwartze und Pascal Dominik gilt hier ein besonderer Dank. Beide Veranstaltungen  waren ein voller Erfolg.

Rudern
Foto: ARC zu MS

Dabei wurden alle Corona-Regeln eingehalten. Dank einer Spende konnten sogar kostenlos Selbsttest durchgeführt werden. Die Verpflegung wurde getrennt von der Gruppe im Clubraum vorbereite. Das Essen selbst wurde im Freien oder in den großzügigen Bootshallen eingenommen.

Insbesondere beim „Kindertrainingslager“ steht nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund. Hier zählen neben der sportlichen Betätigung noch mehr das Gemeinschaftsgefühl, die Freunde in der Gruppe gemeinsam etwas zu erreichen und schließlich Spaß und Ablenkung vom Alltag zu finden.

Das alles ist gut gelungen. Neben den Rudereinheiten standen eine Fahrradtour und viel kreative Spiele im Mittelpunkt. Am Karfreitag war nun Schluss. Zum Abschluss wurde ein „großes Kino“ aufgebaut und gemeinsam gab es so viel Pizza, wie der Appetit es zuließ.

Die Kids waren dankbar und glücklich, die Organisatoren auch und sicherlich auch viel Eltern. Vieles geht, auch zu Corona-Zeiten. Für neue Wege braucht man kreative Ideen und engagierte Jugendliche. Beides hat der ARC.