Die Demokratie scheint in die Jahre gekommen zu sein: Wutbürger und Populisten bekommen ungeahnten Zulauf, Autokraten und Despoten bauen ihre Führung weltweit aus. Was kann der Sport da tun? Als praktisches Fach ist er authentisch und beliebt – und bietet damit ein großes Potenzial fürs Demokratielernen. Anlässlich seines 100. Geburtstags veranstaltet der Stadtsportbund Münster gemeinsam mit der Sportjugend Münster und dem Institut für Sportwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universitäteine Gesprächsrunde zum Thema “Demokratie im Sport”.
Foto: Ralph Erdenberger / Stadtsportbund

Mit einem Impulsvortrag führt Prof. Dr. Nils Neuber (Professor für Bildung und Unterricht im Sport) in das Thema ein und zeigt einige Demokratiepotenziale des Sports auf. Praktische Möglichkeiten zur Demokratiebildung werden dabei mit Beispielen aus Schule und Sportverein gemeinsam konkretisiert. Auf dem Podium freuen sich zudem Thomas Michel (Bezirksregierung Münster), Renate Nocon-Stoffers (Fachleiterin, Sportlehrerin), Josefine Paul (MdL, Sportpol. Sprecherin Grüne), Michael Schmitz (Vorsitzender Stadtsportbund Münster), Prof. Dr. Andrea Szukala (Professorin für Fachdidaktik der Sozialwissenschaften) sowie Jens Wortmann (Vorsitzender Sportjugend NRW) auf eine angeregte Diskussion über Demokratie im Sport in großer Runde.

Die Veranstaltung findet am 30. Oktober ab 18 Uhr im Erbdrostenhof in Münster statt. Die Podiumsgäste diskutieren dabei mit dem Publikum und mit WDR-Moderator Ralph Erdenberger über das Demokratiepotenzial des Sports.

Der Eintritt ist frei. Interessierte können sich per Mail an info@stadtsportbund-ms.de für die Veranstaltung anmelden.