
Rekord, Gänsehaut, Grenzen: Triathlon blickt aufs Jubiläum 2027
Triathlon · 24. Juni 2026
Der 19. Sparda Münster City Triathlon war ein Wochenende voller Tempo, Emotionen und Top-Leistungen: perfekte Bedingungen, packende Rennen und ein starkes Helferteam sorgten für einen reibungslosen Ablauf und viele besondere Momente. Bereits im Wasser wurde ein erstes Ausrufezeichen gesetzt: Falk Lömke stellte mit 16:14 Minuten einen neuen Schwimmstreckenrekord auf, konnte seinen Vorsprung im weiteren Rennverlauf jedoch nicht ins Ziel retten. Auf der Olympischen Distanz siegten Marie Sommer (Tri Finish Münster) und Mattia Weßling (Team FIEGE), auf der Volksdistanz setzten sich Daniela Röttger (Running Crew Münster) und Tim Sievers (Tri Finish Münster) durch.
Neben den sportlichen Entscheidungen richtet sich der Blick bereits nach vorn: Im kommenden Jahr steht mit der 20. Ausgabe ein besonderes Jubiläum an. Im Mini-Interview mit Andreas Heller geht es um Kapazitätsgrenzen, mögliche neue Formate und einen persönlichen Rückblick auf das diesjährige Rennen.
Frage: Ihr hattet in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord – wie sieht es mit der Kapazität aus? Gibt es zum 20-jährigen Jubiläum 2027 noch Wachstumsspielraum?
Antwort: Wir sind da wirklich am Limit. Vor allem die Wechselzone hat eine feste Größe, die wir im Grunde erreicht haben. Ich habe schon im letzten Jahr gesagt, dass wir eigentlich nicht mehr größer werden können. Dieses Jahr haben wir zwar noch ein paar hundert Startplätze zusätzlich untergebracht, aber das ging nur, weil wir einzelne Bereiche – etwa Richtung Ziel und Hafenplatz – noch einmal optimiert haben. Mehr ist eigentlich nicht drin, außer wir finden wieder neue Flächen, die wir irgendwie nutzen können. Der Standort am Hafen ist aber bewusst gewählt, weil er so zentral und stimmungsvoll ist – davon wollen wir eigentlich auch nicht weg.
Frage: Gibt es schon Überlegungen oder Highlights für das 20-jährige Jubiläum der Mitteldistanz?
Antwort: Wir denken auf jeden Fall über besondere Akzente nach. Ein Thema ist zum Beispiel, ob wir eine Mittel-Distanz anbieten können. Das ist auch in einer Umfrage aufgekommen und beschäftigt uns sehr. Wir müssen aber noch mit dem Team klären, ob das organisatorisch machbar ist, weil es ein erheblicher zusätzlicher Aufwand wäre.
Frage: Was bleibt dir vom diesjährigen Rennen besonders in Erinnerung?
Antwort: Ganz klar die Stimmung am Start. Das war dieses Jahr nochmal etwas ganz Besonderes – ich hatte selbst Gänsehaut und teilweise wahrscheinlich sogar einen höheren Puls als manche Teilnehmenden. Dieser Moment bleibt auf jeden Fall hängen.







