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Acht Medaillen für Münsters Rudervereine bei den Deutschen Sprintmeisterschaften

Der Ruderverein Münster gewinnt fünf Medaillen, der ARC zu Münster drei. Besonders erfolgreich sind der Nachwuchs und die inklusiven Ruderteams.

Acht Medaillen für Münster: Bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Essen-Kettwig haben der Ruderverein Münster und der ARC zu Münster starke Ergebnisse erzielt. Über die 350 Meter lange Strecke gewannen die beiden Vereine zusammen fünf Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Gold für Meyer und Overhaus

Besonders erfolgreich war Johann Meyer vom Ruderverein Münster. Gemeinsam mit Laurenz Overhaus gewann er Gold im Junioren-Doppelzweier A. Auch im Junioren-Achter überzeugte das Team: Johann Meyer, Lukas Benger, Philipp Amberger, Danylo Tomovyd, Michael Hoesch, Linus Böckmann, Laurenz Overhaus und Felix Elias Hubert holten gemeinsam mit Steuerfrau Carlotta Girmscheid die Silbermedaille. Bronze gab es für Meyer zudem im Junioren-Doppelvierer A.

Auch in den Rennen der Erwachsenen setzte der Ruderverein Münster Akzente. Vinzent Kuhn und Sebastian Hopf gewannen Gold im Zweier ohne Steuermann. Beide traten anschließend gemeinsam mit Sara Grauer und Klara Oenings im Mixed-Doppelvierer A an und sicherten sich dort Silber.

Internationale Erfahrung hilft dem Nachwuchs

Mit Sara Grauer und Vinzent Kuhn standen zwei Athleten mit internationaler Wettkampferfahrung für den Ruderverein Münster am Start. Grauer hatte bei den U23-Weltmeisterschaften im Sommer eine Medaille im Frauen-Achter gewonnen und bei den U23-Europameisterschaften Bronze im Frauen-Vierer errudert. Kuhn war ebenfalls bei den U23-Weltmeisterschaften im Männer-Achter dabei.

Das Trainerteam des Rudervereins zeigte sich mit den Ergebnissen hochzufrieden, aber nicht überrascht. „Wir wissen, was diese Athleten leisten können“, sagte Benedikt Göller nach dem Wettkampf. Die Erfahrung der beiden international aktiven Sportler sei auch für die jüngeren Vereinsmitglieder wertvoll. Das Ergebnis zeige, dass das Trainingssystem sowohl international konkurrenzfähige Sportler hervorbringe als auch die Nachwuchsarbeit kontinuierlich Früchte trage.

ARC überzeugt mit inklusiven Ruderteams

Auch der ARC zu Münster kehrte mit drei Medaillen aus Essen-Kettwig zurück. Im Para-Doppelzweier gewannen Inken Rammöller und Guide Linus Böckenholt Gold. Eine weitere Goldmedaille gab es im Special-Olympics-Doppelzweier: Sebastian Stuart aus Berlin war gemeinsam mit Guide Fiete Pinkhaus vom ARC erfolgreich.

Bronze steuerte der Junioren-A-Vierer mit Steuermann bei. Zum Boot gehörten Mathes Vogt, Henri Klene, Fiete Pinkhaus und Maximilian Seibt, gesteuert von Janne Weber.

Sprintentscheidungen über 350 Meter

Bei den Deutschen Sprintmeisterschaften sind ausschließlich reine Vereinsmannschaften zugelassen. Anders als bei vielen anderen Regatten sind vereinsübergreifende Renngemeinschaften nicht erlaubt. Damit steht der direkte Vergleich zwischen den Vereinen im Mittelpunkt. Bei der diesjährigen Meisterschaft in Essen-Kettwig waren Vereine aus mehr als 70 Vereinen vertreten.

Die acht Medaillen zeigen, wie breit der Rudersport in Münster aufgestellt ist: vom erfolgreichen Nachwuchs über international erfahrene Athleten bis hin zu inklusiven Teams, die auf nationaler Ebene ganz vorne mitrudern.

Bilder: Lars Böschen ( die beiden Para Zweier) bzw. MeinRuderbild, Detlef Seyb vom Ruderverein

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