
Kultlauf mit Biss: 22 Marathonis finishen die Riesenbecker Sixdays
Laufen · 12. Juni 2026
Mit Ausdauer, Taktik, Besonnenheit und der richtigen Strategie nach sechs Tagen ins Ziel kommen – genau diese Qualitäten waren bei den 18. Riesenbecker Sixdays gefragt. Für 22 Athletinnen und Athleten von Marathon Steinfurt war das Etappenrennen erneut das passende Abenteuer. Viele von ihnen können es einfach nicht lassen und stehen alle zwei Jahre bei der mittlerweile kultigen Veranstaltung an der Startlinie. Für acht Marathonis war es in diesem Jahr sogar eine Premiere: Sie nahmen erstmals die rund 125 Kilometer unter die Sohlen und waren entsprechend gespannt auf die anspruchsvollen Strecken.
Eine besondere Ehrung erhielten Matthias Gerdes und Josef Grond. Gerdes ging bereits zum elften Mal bei den Sixdays an den Start, Grond kann sogar auf beeindruckende 14 Teilnahmen zurückblicken.
Vom 9. bis 14. Mai führte die Laufveranstaltung mehr als 540 Läuferinnen und Läufer über insgesamt rund 140 Kilometer und 1.445 Höhenmeter. Von Riesenbeck aus verliefen die Etappen in einer großen Schleife durch den Teutoburger Wald und endeten jeweils wieder am Startort. Täglich standen zwischen 20 und 25 Kilometer auf dem Programm. Streckenabschnitte mit klangvollen Namen wie „Himmelreich“ oder „Hexenpfad“ hatten es dabei in sich und forderten die Teilnehmenden immer wieder heraus. Besonders die Etappe von Ibbenbüren zum Dickenberg mit einer Steigung von bis zu 35 Prozent verlangte den Marathonis alles ab. Da ohne Ruhetag gelaufen wird, zeigt sich bei den Sixdays schnell, wer seine Kräfte gut einteilen und auch einmal bewusst Tempo herausnehmen kann.
Die täglichen Strapazen waren jedoch schnell vergessen. Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer – darunter auch der eigene Marathon-Fanclub – für echte Volksfeststimmung. Mit ihrer Unterstützung trugen sie die Athletinnen und Athleten über die letzten Kräfte hinaus ins Ziel.
Nach sechs Tagen endet die Veranstaltung traditionell mit einer großen Abschlussparty und den Ehrungen der erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei gab es für Marathon Steinfurt erneut Grund zum Feiern: Pascal Stenzel belegte in der Altersklasse M30 den dritten Platz und war in 8:37:15 Stunden zugleich der schnellste Marathoni. Ebenfalls Rang drei erreichte Celina Stöppler in der Altersklasse W30 mit einer Zeit von 10:23:24 Stunden. Petra Stöppler komplettierte die erfolgreichen Platzierungen mit dem zweiten Platz in der Altersklasse W60 nach 11:35:51 Stunden.
Alle Ergebnisse gibt es auf der Homepage von Marathon Steinfurt unter www.marathon-steinfurt.de.
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Nach sechs Tagen und 125 Kilometern in den Beinen durften sich die Marathonis über die verdienten Finisher-Shirts und Medaillen freuen.




