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Nienberge freut sich auf die Friedensspiele

Die Friedensspiele in Nienberge bringen auch in diesem Jahr Menschen mit und ohne Behinderung im gemeinsamen Sport zusammen und setzen damit ein deutliches Zeichen für gelebte Inklusion.

Am Freitag, 20. Juni, treffen beim DJK SC Nienberge rund 150 Sportlerinnen und Sportler aus etwa 16 Einrichtungen gemeinsam mit rund 50 Betreuerinnen und Betreuern aufeinander. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur sportliche Leistungen, sondern vor allem Begegnung, Teilhabe und gemeinsames Erleben.

Die Friedensspiele finden bereits zum zweiten Mal auf dem Vereinsgelände in Nienberge statt. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2023 ist die Resonanz in diesem Jahr noch einmal gestiegen. Mit einem Budget von rund 65.000 Euro hat sich die Veranstaltung als eines der zentralen inklusiven Sportformate in der Region etabliert – neben der Triathlon- und Marathon-Veranstaltung als dritter großer Inklusionswettkampf.

Die organisatorische Vorbereitung läuft bereits seit Herbst 2025. Getragen wird das Projekt von einem breiten Netzwerk: Partner sind die Lebenshilfe Münster, der DJK-Landesverband NRW sowie die DJK-Diözesanverband Aachen und der DJK-Diözesanverband Münster. Hauptförderer ist die Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost (Frank Knura, rechts), die das inklusive Sportfest maßgeblich unterstützt. Zusätzlich engagieren sich die Hildegardisschule Münster sowie die Josef-Pieper-Schule tatkräftig und begleiten die Veranstaltung an verschiedenen Stationen.

Der sportliche Wettbewerb besteht aus einem 50-Meter-Lauf und dem Standweitsprung. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Mitmachangebote, die allen Teilnehmenden unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen Bewegung, Spaß und Austausch ermöglichen.

Der Startschuss fällt um 10.30 Uhr mit einem gemeinsamen Einmarsch aller Teilnehmenden – ein symbolischer Auftakt, der die Vielfalt der Veranstaltung sichtbar macht. Kurzentschlossene können sich auch am Veranstaltungstag noch anmelden.

Für den Fall schlechter Witterung ist vorgesorgt: Dann findet das gesamte Programm in der Turnhalle statt. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

Ergänzt wird das Sportfest durch besondere Gäste: Maskottchen „Carli“ sowie der „Schweinehund“ des Landessportbundes NRW sorgen für zusätzliche Motivation und Unterhaltung.

Die Friedensspiele machen damit sichtbar, was Sport leisten kann: Begegnung ermöglichen, Unterschiede überwinden und Gemeinschaft stärken – unabhängig von Alter, Herkunft oder Behinderung.

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