
Petra Stöppler finisht bei der 70.3-WM in Nizza
Triathlon · 28. September 2026
Petra Stöppler startet bei der IRONMAN 70.3 World Championship in Nizza
Traumkulisse an der Côte d’Azur, 30 Grad und ein anspruchsvoller Kurs: Für Petra Stöppler ging es am 12. September bei der IRONMAN 70.3 World Championship in Nizza über 1,9 Kilometer Schwimmen, 93 Kilometer auf dem Rad und 21,1 Kilometer Laufen. Am Ende stand für die erfahrene Triathletin eine Gesamtzeit von 7:21 Stunden und Platz 88 in der Altersklasse 60 bis 64 zu Buche.
Insgesamt waren am 12. und 13. September 6.500 Athletinnen und Athleten aus 130 Nationen dabei. Die Frauen starteten am Samstag, die Männer folgten am Sonntag. Profis und Altersklassenathleten gingen gemeinsam an den Start. Bei den Frauen reichte das Altersklassenspektrum von 18 bis 78 Jahren.
Für Stöppler war es bereits die sechste Qualifikation für eine IRONMAN-70.3-Weltmeisterschaft. Das Ticket für Nizza hatte sie sich 2025 beim 70.3 in Duisburg gesichert.
Der Wettkampftag begann im kristallklaren Mittelmeer am Plage des Ponchettes. Bei einer Wassertemperatur von 25 Grad wurde ohne Neoprenanzug geschwommen. Stöppler benötigte für die 1,9 Kilometer 37:25 Minuten.
Anschließend wartete auf dem Rad die anspruchsvollste Passage des Rennens. Die 93 Kilometer führten mit insgesamt 1.300 Höhenmetern ins Hinterland der Alpes-Maritimes. Bis etwa Kilometer 45 ging es praktisch ständig bergauf. Besonders der lange Anstieg zum Col de Vence mit Steigungen von bis zu zehn Prozent forderte Kraft und Ausdauer. Danach ging es über kurvenreiche und schnelle Abfahrten zurück Richtung Küste. Stöppler bewältigte die Radstrecke in 4:11 Stunden.
Zum Abschluss standen zwei flache Laufrunden über insgesamt 21,1 Kilometer auf der Promenade des Anglais auf dem Programm. Die rund 30 Grad machten die Strecke, auf der kaum Schatten zu finden war, zusätzlich anspruchsvoll. Für den Halbmarathon benötigte Stöppler 2:21 Stunden.
Mit 7:21 Stunden erreichte sie schließlich Platz 88 von 153 gestarteten Frauen in ihrer Altersklasse. „Für mich ist das ein gutes Ergebnis, vor allem mit Blick auf die sehr kurze Regenerationszeit von nur vier Wochen nach dem IRONMAN Kopenhagen“, sagt Stöppler.
Belohnt wurde der anspruchsvolle Wettkampftag nicht nur mit einer starken Platzierung, sondern auch mit einer besonderen Atmosphäre: Die traumhafte Kulisse von Nizza, zahlreiche Zuschauer und die Stimmung entlang der Strecke machten die Weltmeisterschaft für Petra Stöppler zu einem besonderen sportlichen Erlebnis.
Foto/Info: privat / Stöppler




