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Segelclub Hansa Münster feiert Klassenerhalt in der 2. Segel-Bundesliga

Nervenkrimi mit Happy End für das Team des Segelclub Hansa Münster e. V. (SHM): Nach einer dramatischen Schlussphase in der 2. Segel-Bundesliga hat die Mannschaft am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt gesichert. Beim entscheidenden Liga-Pokal auf dem Berliner Wannsee trotzte das Team den stürmischen Bedingungen und machte den Verbleib in der Liga über die Relegation perfekt.

Dabei sah es eine Woche zuvor noch nach einer bitteren Enttäuschung aus. Beim regulären Saisonfinale, das ebenfalls auf dem Wannsee ausgetragen wurde, zeigte der SHM vom 15. bis 17. Oktober eine starke Leistung. Mit zwei Rennsiegen und konstant guten Platzierungen erreichten die Münsteraner den sechsten Platz in der Eventwertung. Doch der Blick auf die Abschlusstabelle brachte Ernüchterung: Im dicht gedrängten Feld reichte der Schlussspurt nicht für den direkten Klassenerhalt. Der SHM beendete die Saison auf dem 15. Gesamtrang und damit auf einem Abstiegsplatz.

In der Abschlusstabelle der 2. Segel-Bundesliga belegte der Konstanzer Yacht-Club e. V. den ersten Platz, gefolgt vom Lübecker Yacht-Club e. V. auf Rang zwei und den Regatta-Seglern Neuruppin e. V. auf Rang drei.

Die letzte Chance auf den Klassenerhalt bot sich dem SHM beim Deutschen Junioren- und Segel-Liga-Pokal 2026 vom 23. bis 25. Oktober am Berliner Wannsee. Die Regatta diente zugleich als Relegationswettbewerb für das Seniorenteam und als Vorbereitung für das Juniorenteam des SHM.

Die Bedingungen am Berliner Wannsee unterschieden sich deutlich von denen der Vorwoche: Sturm, Dauerregen, Dunkelheit und extreme Winddreher verlangten den Crews ihr ganzes Können ab. Besonders das Setzen des Gennakers wurde bei plötzlich stark zunehmendem Wind für viele Teams zum Verhängnis. Am ersten Wettfahrttag spielten sich auf dem Wannsee teils abenteuerliche Szenen ab. Missglückte Manöver, sogenannte Sonnenschüsse und im Wasser treibende Segel prägten das Bild.

Die Segler des SHM behielten in den turbulenten Phasen jedoch die Nerven. Dank ihrer Routine und seglerischen Erfahrung meisterten die beiden Crews die extremen Bedingungen ohne größere Fehler und sicherten sich damit den Verbleib in der 2. Segel-Bundesliga.

Nach dem erfolgreichen Saisonabschluss zeigten sich die Teams erleichtert und dankbar. Ein besonderer Dank gilt dem SHM, den Sponsoren sowie allen Helfern und Förderern, die den Aktiven während der gesamten, kräftezehrenden Saison den Rücken freigehalten haben.

Text: Leo Schürmann

Foto: SHM

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