
Laser Cup auf dem Aasee:
Segeln · 18. September 2026
Kräftige Böen fordern Segel-Elite
Der Segelclub Hansa Münster e.V. (SHM) war vom 5. bis 6. September 2026 Gastgeber der traditionellen Segelregatta „Laser Cup“. 42 gemeldete Seglerinnen und Segler aus 11 Vereinen gingen in den Bootsklassen ILCA 4, ILCA 6 und ILCA 7 an den Start. Auf ihrem Heimatrevier präsentierten sich die Lokalmatadore des SHM in starker Form und sicherten sich gleich mehrere Podestplätze.
Das Regatta-Wochenende verlangte den Seglerinnen und Seglern direkt zum Auftakt einiges ab. Am Samstag standen die ersten beiden Wettfahrten auf dem Programm. Im Laufe des Mittags frischte der Wind im Zuge einer abziehenden Kaltfront spürbar auf. Bei einem Grundwind von 3 Bft mussten die Seglerinnen und Segler hochkonzentriert agieren, während kräftige Böen von 5 bis 6 Bft über den See fegten. Die anspruchsvollen Bedingungen erforderten taktisches Geschick und eine sichere Bootsbeherrschung. Am Sonntag beruhigte sich das Wetter etwas, sodass die dritte und finale Wettfahrt wie geplant stattfinden konnte.

In der Nachwuchsklasse ILCA 4 (Laser 4.7) setzte sich nach drei packenden Wettfahrten Carl-Anton Stollner vom Segelclub Hansa Münster durch. Er verwies Jan Bickert vom Yacht-Club Lister am Biggesee e.V. auf den zweiten und Jakob Fischer vom Wassersportverein Gronau e.V. auf den dritten Platz.
Eng ging es auch in der Klasse ILCA 6 (Laser Radial) zu. Hier holte sich Kolja Heidenreich vom Norddeutschen Regatta Verein den Gesamtsieg. Die Plätze zwei und drei gingen mit Michael Jaroschenko und Demir Toran Onayebenfalls an den Segelclub Hansa Münster.
Besonders in der olympischen Bootsklasse ILCA 7 (Laser Standard) überzeugte der Segelclub Hansa Münster und sicherte sich zwei der drei Podestplätze. Paul Patalas gewann die Gesamtwertung vor seinem Vereinskollegen Moritz Lütke Notarp. Fabian Schmitz vom Segelclub Prinzensteg e.V. aus Haltern am See belegte den dritten Rang.
Auch organisatorisch verlief die Veranstaltung reibungslos. Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Kötterheinrich zeigte sich erfreut über die hervorragende Organisation und die erzielten sportlichen Erfolge.
Foto/ Infos: Leo Schürmann




