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Doppelter Jubel für Münster: Angel holt Bronze, Kruse gewinnt Silber

Großer Erfolg für die beiden Münsteraner Nationalruderer bei den U23-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw: Jasper Angel gewann mit dem deutschen Vierer ohne Steuermann die Bronzemedaille, Sönke Kruse durfte sich mit dem Deutschland-Achter über EM-Silber freuen.

Bronze für Jasper Angel im Vierer ohne Steuermann

Im Bug des Vierers ohne Steuermann saß Jasper Angel gemeinsam mit Marc Hinrichs, Benedikt Eggeling und René Schmela.

Das deutsche Quartett ging das hohe Tempo vom Start weg konsequent mit und behauptete sich früh auf Rang drei.

„Wir sind aggressiv gestartet, hatten bei den Bedingungen zunächst etwas Schwierigkeiten, ökonomisch zu rudern, sind aber immer drangeblieben“, beschrieb Angel das Rennen.

Die Briten setzten sich zwischenzeitlich um mehr als zwei Bootslängen ab. Auf den letzten 500 Metern starteten sowohl die zweitplatzierten Rumänen als auch das deutsche Boot eine starke Aufholjagd auf die Führenden. Großbritannien rettete schließlich einen knappen Vorsprung von einer halben Bootslänge ins Ziel.

Mit der Bronzemedaille bestätigte das deutsche Team den deutlichen Aufwärtstrend, den es bereits im Vorlauf mit Platz zwei hinter Rumänien angedeutet hatte. Im Finale ließ das Quartett die Boote aus Litauen, der Ukraine und Italien deutlich hinter sich.

Für den deutschen Vierer ist es zugleich die erste internationale Medaille in dieser Bootsklasse seit 2019. Damals gehörte auch der Münsteraner Felix Brummel zur erfolgreichen Crew.

Sönke Kruse rudert mit dem Deutschland-Achter zu Silber

Im Achter nahm Sönke Kruse direkt hinter dem Schlagmann Platz. Das Rennen begann mit leichter Verzögerung, nachdem ein Gewitter den Zeitplan um knapp eine Stunde nach hinten verschoben hatte.

Das deutsche Flaggschiff startete äußerst engagiert und führte sowohl nach 500 als auch nach 1.000 Metern knapp vor Rumänien. Auf der zweiten Streckenhälfte erhöhten die Rumänen jedoch den Druck, schoben ihren Bugball vor das deutsche Boot und brachten schließlich einen Vorsprung von knapp einer Bootslänge ins Ziel.

Mit rund einer Bootslänge Rückstand auf Deutschland sicherte sich Italien die Bronzemedaille. Die unter neutraler Flagge startenden Russen sowie Polen und die Ukraine belegten die weiteren Plätze im hochklassig besetzten Finale.

Das vor der Europameisterschaft ausgegebene Ziel einer Medaille erreichte das größte Boot des Deutschen Ruderverbandes damit eindrucksvoll. Für Sönke Kruse bedeutete die Silbermedaille einen weiteren internationalen Erfolg.

Quelle: Detlef Seyb, MeinRuderbild / Infos: Kortmann

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